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Bewertung - So reist Ihr Liebling komfortabel

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So reist Ihr Liebling komfortabel

Bevor es in den Urlaub geht, sollten sich Tierhalter grundsätzlich Gedanken darüber machen, ob sie ihre Lieblinge überhaupt mitnehmen oder nicht lieber zu Hause lassen und jemanden beauftragen, sie zu versorgen. Schließlich verreisen nicht alle Tiere gern.

Gerade Haltern von Katzen, Vögeln oder kleineren Heimtieren wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Mäusen empfiehlt Marius Tünte, Sprecher des Deutschen Tierschutzbunds, lieber eine gute Betreuung in der gewohnten Umgebung zu suchen - etwa bei einem Tiersitter oder in einer Tierpension. Kontakte vermitteln der Tierschutzbund und örtliche Tierheime.

Dort gibt es auch Infos über die Aktion «Nimmst du mein Tier, nehm′ ich Dein Tier», bei der Tierhalter aus ganz Deutschland

sich gegenseitig bei der Betreuung aushelfen. Obwohl sich seit Jahren viele Menschen an der Aktion beteiligten, würden aber gerade in der Ferienzeit noch immer zahlreiche Hunde ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben, sagt Tünte. Beides sei jedoch keine Lösung. Ein Tier überall mit hin zu nehmen, egal wie weit die Reise geht, jedoch auch nicht. Doch wer im Urlaub auf seinen Hund nicht verzichten will, sollte einiges beachten.

Einreisebestimmungen

Zum Beispiel die Einreisebestimmungen für Tiere, die sich zum Teil sogar innerhalb der EU von Land zu Land erheblich unterscheiden. Meist sind verschiedene Untersuchungen, Impfungen oder Anträge zur Einreise notwendig.

Heimtierausweis

Um böse Überraschungen an der Grenze zu verhindern, sollten Tierhalter daher auf jeden Fall rechtzeitig vom Tierarzt einen Heimtierausweis ausstellen lassen. Das ist ein einheitlicher Pass, der für alle Hunde, Katzen und Frettchen, die innerhalb der EU Grenzen überschrei

ten, mitgeführt werden muss. Er beinhaltet eine gültige Tollwutimpfung und die Kennzeichnung des Tieres mittels Mikrochip oder Tätowierung. Frühzeitig den Tierarzt zu kontaktieren sei deswegen so wichtig, weil eine Tollwutimpfung erst nach 21 Tagen gültig sei, erklärt Marius Tünte. Allerdings dürfe sie auch nicht länger als ein Jahr zurückliegen.

Internationaler Impfpass und Gesundheitszeugnis

Darüber hinaus verlangen einige Länder einen internationalen Impfpass. Auch Gesundheitszeugnisse für die Vierbeiner wollen einige Zielländer sehen. Besonders strenge Regeln haben Großbritannien, Irland und Schweden. In Italien darf kein Hund ohne Maulkorb und Leine einreisen. Genauere Informationen gibt es auf der Homepage des Deutschen Tierschutzbunds, unter seiner Urlaubshotline (0228/60 49 627) oder bei det Botschaft des jeweiligen Urlaubslandes.<

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Mückenschutz gegen Leishmaniose

Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt Hundebesitzern vor der Abreise außerdem zu klären, ob in dem Urlaubsland das Risiko zur Leishmaniose besteht, einer Infektionskrankheit, die für Hunde gefährlich werden kann. Erreger sind Sand- und Schmetterlingsmücken, die in warmen Regionen wie Italien, Spanien, Griechenland und Nordafrika vorkommen.

Ist das der Fall, müsse ein konsequenter Mückenschutz erfolgen: Da die Mücken vor allem nachtaktiv sind, sollten Hunde nachts im Haus bleiben. Tagsüber ist darauf zu achten, dass sich die Vierbeiner nicht gerade an die schattigen Plätze legen, die auch die Mücke bevorzugt. Der Tierschutzbund empfiehlt, auf die Brutplätze der Mücken Insektizide zu sprühen und Fenster mit Gaze zu verhängen. Die beste Prophylaxe sei jedoch nach wie vor, Hunde in gefährliche Gebiete gar nicht erst mitzunehmen.

Reisen im Auto

«Allzu lange Reisen sollte man seinem vierbeinigen

Liebling ohnehin nicht zumuten», betont Tünte. Wer mit dem Auto reise, solle auf gar keinen Fall ein Tier mitnehmen, das Autofahren nicht gewohnt sei oder dem es dabei übel werde. Und wenn doch ein Hund mitfahre, sei auf genügend Pausen zu achten, damit er sich regelmäßig die Füße vertreten und Wasser trinken könne - am besten aus dem gewohnten Napf. Denn Tieren unterwegs Vertrautes zu bieten, wirke beruhigend. Und da Hitze Tieren genau so zu schaffen mache wie Menschen, rät Tünte, möglichst in den kühlen Morgen- oder Abendstunden oder nachts zu reisen.

Während der Fahrt sollten die Tiere ausreichend gesichert sein. Am besten eigneten sich hierzu spezielle TÜV-geprüfte Transportboxen, die die Größe des Tieres berücksichtigen und ihm als Höhle dienen, erklärt Marius Tünte.

Reisen im Flugzeug

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Für den Transport von Tieren im Flugzeug gilt nach Angaben des Verbands für das deutsche Hundewesen (VDH), dass Hunde und Katzen, die samt Transportbehälter nicht mehr als acht Kilo wiegen, mit in die Kabine dürfen. Allerdings darf der Transportbehälter die üblichen Handgepäckmaße nicht übersteigen. Alle schwereren Tiere werden in speziellen Flugboxen im Frachtraum befördert.
Die Flugboxen sind entweder direkt bei den Fluggesellschaften oder im Fachhandel erhältlich. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass das Tier in der Box bequem liegen, sitzen, stehen und sich umdrehen kann. Außerdem benötigt es ausreichend Zeit, sich an die Box zu gewöhnen. Das reduziere den Stress während der Reise deutlich, erklärt der Verband.

Futter von zu Hause mitbringen

Damit sich das Haustier im Urlaub nicht den Magen verdirbt, sei es ratsam, Futter von zu Hause mitzunehmen und die Wasserqu

alität im Ferienort  zu prüfen, bevor man es trinken lasse, sagt der Sprecher des Tierschutzbundes. Auch eine kleine Reiseapotheke für den tierischen Gefährten sollte im Gepäck nicht fehlen. Wenn es in Gebiete mit hohem Zeckenaufkommen gehe, sei eine entsprechende Zange ein Muss. Und auch Medikamente gegen Übelkeit und Durchfall könnten nie schaden.

Einreisebestimmungen nach Deutschland

Wer mit seinem Tier das Land verlässt, sollte sich vor der Abreise auch über die Einreisebestimmungen nach Deutschland informieren, um Probleme bei der Rückkehr zu verhindern. Gleiches gilt für Urlauber, die sich Tiere aus dem Ausland mitbringen wollen, um sie zum Beispiel aus einer Tötungsstation zu retten. Denn: «Man kann Tiere nicht einfach so einführen», warnt Tünte. Vorher müsse man die Einreisebestimmungen aller Länder studieren, durch die man mit den Tieren reise, alle notwendigen Papiere besorgen und sich vor Ort Heimtierausweise ausstellen lassen.

«Und das braucht Zeit», weiß der Tierschützer. Außerdem dürften nie mehr als fünf Tiere auf einmal importiert werden,

Wer die Einreisebestimmungen nicht erfülle, müsse sein Tier schlimmstenfalls am Zoll zurücklassen. Oder es komme in Quarantäne - und das könne teuer werden. «In solchen Fällen lassen vermeintliche Tierfreunde ihre vierbeinigen Gefährten oft einfach an der Grenze zurück. Und damit ist denen dann auch nicht geholfen», sagt Tünte.

Vernachlässigten Tieren lieber vor Ort helfen

Er rät ohnehin davon ab, Tiere aus dem Ausland zu importieren, auch wenn sie dort in miserablen Verhältnissen leben müssen. Einzelne Tiere mit nach Hause zu nehmen, löse die Probleme vor Ort schließlich auch nicht. Viel sinnvoller sei es, örtliche Tierschützer mit Geldspenden zu unterstützen, damit zum Beispiel wilde Hunde kastriert werden könnten, oder im Urlaub ein paar Tage zu opfern, um selbst bei Tierschutz-Aktionen mit anzupacken.

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p>Alle Tiere dürfe man ohnehin nicht nach Deutschland einführen, sagt Tünte.  Verboten seien als gefährlich geltende Rassen wie Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden. Das Verbot gelte auch für weitere Rassen, für die nach den Vorschriften des Bundeslandes, in dem der Hund ständig gehalten werden soll, eine Gefährdung vermutet werde. Weitere Informationen könnten Tierhalter bei ihrem örtlichen Ordnungsamt einholen.

Quelle:

Nachrichten -

Gesellschaft Nachrichten -

Urlaub mit Haustier - So reist Ihr Liebling komfortabel

 

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